- Opernwerkstatt am Rhein

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Die Besonderheiten des Projektes


Einen Stoff von Jean Paul Sartre mit Schülern der 5. Klasse einer Hauptschule umzusetzen, klingt nach einem wahnwitzigen Projekt. Und irgendwie war es das auch. Bis zuletzt gab es Lehrer, die nicht glauben wollten, dass das machbar ist.

In der Hauptschule in Köln Mühlheim ist es die Regel, dass jeden Tag aus welchen Gründen auch immer, ein Viertel der Schüler fehlt. Der Tag der Aufführung war der erste Schultag im Jahr, bei dem alle Schüler anwesend waren. Viele hatten kaum geschlafen vor Aufregung und waren sehr stolz darauf, so viel Text auswendig gelernt zu haben.

Die Klassengemeinschaft ist dort eher eine Zweckgemeinschaft und das Alter der Protagonisten barg auch einige Probleme. So gab es zum Beispiel einen Jungen und ein Mädchen, die gerne ein Liebespaar spielen wollten, aber sich weigerten einander zu berühren oder auch nur miteinander zu reden...


Inhalt

Frei nach J.P Sartres "Das Spiel ist aus" wurde ein Theaterstück entwickelt. Der Originaltext wurde nicht verwendet, sondern nur die Grundidee: Zwei Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, die sich im normalen Leben nie begegnen würden, kommen zu Tode. In der Nachwelt begegnen sie einander. Diese Welt der Toten entspricht der Welt der Lebenden. Nur, dass die Lebenden die Toten nicht sehen können.  Die beiden Protagonisten bemerken, dass sie eigentlich füreinander bestimmt gewesen wären und bei der Reklamationsstelle gibt man ihnen eine zweite Chance: Sie dürfen in ihr altes Leben zurück, haben allerdings nur 24 Stunden Zeit, um ihre Liebe unter Beweis zu stellen. Doch in diesen 24 Stunden wollen die beiden auch noch viele andere Dinge klären ...

Auf Wunsch der beteiligten Schüler spielten die Szenen in Paris, in Hollywood und am Broadway. Einige der Fünftklässler halfen beim Bau der Kulissen und auch die Kostüme wurden individuell angefertigt.

 
 
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